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Braukunst und Böhmen
Literatur

Pilsen - Pilsner Urquell  

Braukunst und Böhmen

Ein großer Name ist kein Qualitätsgarant

Budweiser oder Pilsner sind Biernamen, die wohl fast jeder kennt. Auch wer kein Bier trinkt, kann sich diesen Namen nicht verschließen. Für viele kommen diese Biere direkt vom Olymp der Bierbrauer. Man sollte diese Biere schon einmal getrunken haben - und sich dann selbst ein Bild machen.
Wer kein Pils mag, der wird auch in Pilsen nicht glücklich. Nomen est omen. Auch das Gambrinus, das einem in Südböhmen immer wieder kredenzt wird, stammt aus dem gleichen Brauhaus in Pilsen/Plzen.
Der Ruf des Budweisers ist gigantisch. Vor allem die weltweite Verbreitung des amerikanischen Bud (Budweiser) trägt zur Bekanntheit des böhmischen Budweisers bei. Dabei darf nie vergessen werden, dass beide Markennamen nichts miteinander zun tunhaben. In Budweis wurde schon lange gebraut, als in Amerika noch niemand an ein Budweiser dachte. Auch beim Budweiser gilt: probieren und sich selbst ein Bild machen.
Mit großer Marketingmarkt drängt der Prager Konzern Staropramen (auch Velvet) auf den Markt.
Das - rein subjektive gesehen - mit Abstand beste Bier Böhmens wird allerdings in Krummau (Cesky Krumlov) gebraut: das Eggenberger Bier.
Trotzdem dürfen die Touristenattraktionen aus Prag nicht fehlen: U Fleku und U kalicha (wo sich der brave Soldat Schweijk verabredet hat). Klicken Sie sich einfach rechts oben durch die einzelnen Biersorten durch.

Und wie viel Alkohol hat das tschechische Bier nun?

Und nur zur Einordnung: Die in Böhmen benutzten Gradzahlen beziehen sich auf die Würze . So hat Bier mit 10 Grad etwa vier Volumenprozent Alkohol, Bier mit 12 Grad etwa fünf Prozent.

Und bei aller bierseligen Begeisterung nicht vergessen: In Tschechien herrscht für Autofahrer die Null-Promille-Grenze ...




Leibgetränk der Tschechen


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