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Spindler Mühle - Spindleruv Mlyn

Für einen Sporturlaub bietet das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet Europas gute Voraussetzungen: Die Gebirgslandschaft mit ihren zum Teil mehr als 1500 Meter hohen Gipfeln, lang gezogenen Kämmen, Hochmooren, Bergseen und Felslabyrinthen wird zum Beispiel von Wanderwegen mit einer Gesamtlänge von 700 Kilometern gequert.

Mit fast 9000 Gästebetten ist der Ort Spindleruv Mlyn (Spindlermühle) das touristische Zentrum im tschechischen Teil von Rübezahls Reich. Rund um den Luftkurort in 800 Meter Höhe, am Zusammenfluss von Elbe (Labe) und Dolsky Potok, liegen 180 Kilometer markierte Wanderwege, darunter auch Tschechiens erster Wanderweg für Körperbehinderte. Für den sanften Einstieg sorgen die Sesselbahnen zum Na Plani (1185 Meter) und Medvedin (1235 Meter). An der Bergstation beginnt der knapp neun Kilometer lange Wanderweg zu einem "Wallfahrtsort" des Gebirges: die Quelle der Elbe, auf Tschechisch Pramen Labe.

Jedes Jahr pilgern Tausende Touristen zu dem unscheinbaren Betonring, aus dessen Mitte der große Strom in kleinen Blasen heraussickert. 26 Wappen erinnern an die größeren Städte, die der Strom auf seiner 1200 Kilometer langen Reise zur Nordsee passiert. Der Abstieg nach Spindlermühle folgt dem Flusslauf. Kinder baden in der jungen Elbe, Ältere sonnen sich auf flachen Granitfelsen im Fluss, während Zitronenfalter und Admiral über die Bergwiesen tanzen.

Die Westgrenze des Riesengebirges bildet das Tal der Jizera (Iser). Im westlichen Zipfel liegt Harrachov (Harrachsdorf). Dort präsentiert das Glasmuseum im "Herrschaftlichen Park" kostbare Trinkgläser, Kronleuchter, Glocken und andere Objekte aus Glas. Am Ortsrand von Harrachov beginnt die Hauptroute der Radwanderer: Sie führt auf 71 Kilometern nach Zacler (Schatzlar).

Schon seit dem 10. Jahrhundert ist die Kleinstadt Rokytnice nad Jizerou (Rochlitz/Iser) zu Füßen des Lysa hora (Kahlenberges) und der Kotel (Kesselkoppe) Ausgangspunkt für Wanderungen durch das Riesengebirge. Zu den heutigen Besuchern der Gegend gehören die Montainbike-Fahrer. Für sie wurden spezielle Routen angelegt. Doch Off-Road, also das Fahren abseits der ausgeschilderten Wege, ist in dem Nationalpark tabu. Für waghalsige Sprünge und Stunts steht aber zum Beispiel der Bike-Park in St. Peter zur Verfügung. Auch Sportler ohne Rad sind willkommen: So gibt es auch für Jogger eigens markierte Laufwege.

Unterhalb von Spindlermühle staut eine Talsperre die junge Elbe zu einem See. Wer abgehärtet ist, kann hier baden; wärmere Badefreuden bietet das Aquazentrum mit 50-Meter-Becken, Whirlpool, Sauna und großer Rutsche. Und neben dem "Hotel Harmony", in dessen unterirdischen Bunker sich einst die Führung der Kommunistischen Partei im Fall eines Atomkriegs verschanzen wollte, lädt Tschechiens erste ganzjährig geöffnete Rodelbahn zur rasanten Fahrt.

Bei schönem Wetter schweben über Spindlermühle viele farbige Gleitschirme. Während des Sommers können Urlauber in fünf bis sieben Tagen die Grundlagen des Paragliding lernen. Wem das zu lange dauert, der kann auch bei einem Tandemflug als Passagier sanft zu Tale gleiten.

Seit 1928 fährt eine Seilbahn mit zwei Kabinen vom kleinen Kurort Janske Lazne (Johannisbad) hinauf zum Cerna hora, dem Schwarzen Berg mit seinen 1299 Meter Höhe. Oben an der Bergstation beginnt der erste Lehr- und Radwanderweg des Riesengebirges. Im Jahr 2001 eingerichtet, ist der 16 Kilometer lange Rundkurs vom 1. Juni bis 15. Oktober geöffnet.

Nach dem Ersten Weltkrieg wandelte sich die einstige Bergbausiedlung Pec pod Snezkou (Petzer), umgeben von den höchsten Gipfeln, zum östlichen Ferienzentrum des Riesengebirges. Wie eine dreiseitige Pyramide erhebt sich hier die Snezka - die Schneekoppe - mit ihren schroffen Flanken. Hinauf zum höchsten Berg Tschechiens, auf der Grenze zu Polen, geht es mit einem Zweier-Sessellift. Seit 1949 in Betrieb, befördert er die Fahrgäste in 24 Minuten von der Talstation in 890 Meter Höhe mit Sesselwechsel an der Mittelstation Rosenberg hinauf zum 1602 Meter hohen Gipfel.





Berghotel Jested Das Restaurant und Hotel am Gipfel des Berges Jested ist ein einzigartiges Bauwerk. Es wurde in der 2.Hälfte der 60er Jahre nach dem Projekt des Architekten K. Hubacek gebaut, der für diesen Bau den Perret-Preis der Internationalen Architekten-Union erhielt.

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